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RIFF | KAIROSIS | TANZKAMERA OBSCURA | TENSION | BAUHAUS’19
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RIFF
Klangwelten & Objekte
Skulptur, Klang und Licht verschmelzen zu neuen Klangwelten.
Aus transparentem Kunststoff sind experimentelle Klangkörper entstanden – amorphe, geschwungene Objekte bilden zusammen einen glitzernden Zauberwald.
RIFF ist ein individuell auf die einzelnen Musiker*innen des Broken Frames Syndicate zugeschnittenes Instrumentarium. Die hybriden, einzigartigen Objekte erforschen das klangliche und skulpturale Potential von Kunststoff und können durch eine Schnittstelle für live-Elektronik und durch Licht erweitert werden.

RIFF*2 – Orgel (2025)
RIFF ist Teil der Projektreihe CoLabs – im Zentrum steht die Erforschung von interdisziplinären und kollektiven Prozessen in der experimentellen Musik/Kunst.Das Projekt wurde ermöglicht durch den Musikfonds e.V. mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, vom Kulturamt Frankfurt sowie durch die Theaterförderung des HMWK.
Was ist ein Klangkörper?
Wie bedingen sich Körper, Klang und Form?
Welche Klänge stecken in Kunststoff?
Wo verläuft die Grenze zwischen Musik und Bildender Kunst?
Performances & Ausstellungen
- 10/25 – Haake Festival: Kunstzentrum Karlskaserne, Ludwigsburg
- 10/25 – saasfee* pavillon, Frankfurt/Main
- 03/26 – Biennale am Main, Kunsthaus Königstein
TEAM
Idee – Paul Pape
Künstlerische Leitung & Konzeption – Paul Pape & Moritz Schneidewendt
Instrumentenbau –
Paul Pape & Moritz Schneidewendt
Olga Pacheco Lagutienko
3D-Druck & Produktdesign – Felix Pape
Kostüm – Agnes Storch-Pape
(Live-)Elektronik – Tobias Hagedorn
Musik und Performance – Musiker*innen des BROKEN FRAMES SYNDICATE
Jemand zielt mit einem Scharfschützengewehr auf dich
– was tust du?
A) in den nahegelegenen Wald fliehen
B) Schutz in der Fabrikhalle nebenan suchen
C) nicht stören lassen und erstmal telefonieren
B) Schutz in der Fabrikhalle nebenan suchen
C) nicht stören lassen und erstmal telefonieren
Hier triffst Du die Entscheidungen, wie die Handlung weitergeht.
Du hast in der Hand, wie es den Protagonist*innen ergeht und wie viel neue Musik Du hörst.
Du bist die Komponistin.
Aber irgendetwas stimmt hier nicht. Hat es mit Deinen Erinnerungen zu tun?
Was hat der Dirigent für ein Geheimnis? Warum verhalten sich die Musiker*innen so seltsam zu Dir? Wem kannst Du trauen und wem nicht?
Nur Du kannst es herausfinden.
KAIROSIS ist eine interaktive Video-Oper und kann als Abenteuerspiel online gespielt werden.
TEAM
MORITZ EGGERT – Komposition, Skript
MORITZ SCHNEIDEWENDT – künstlerische Leitung | Idee | Produktion
URS FELIX BAUER – Film | Kamera
AGNES STORCH-PAPE – Kostüm | Maske
PAUL HAUPTMEIER, MARTIN RECKER – Ton
ELENA FELLISCH – Schauspiel
BROKEN FRAMES SYNDICATE
& friends
Tanzkamera Obscura
ist ein Kunstprojekt von Paul Pape in Zusammenarbeit mit dem Produktdesigner Felix Pape und der Kostüm- & Bühnenbildnerin Agnes Storch-Pape. Die Kamera fängt Bewegungen von Tänzer:innen ein und überträgt sie in Lichtzeichnungen. Die Arme und Beine der Tanzenden sind - wie Marionetten an Fäden - mit einer handgefertigten Maschine verbunden, die Tanz in einer Zeichnung registriert. So entsteht eine unerwartete Kombination aus Bewegung, Tanz und Musik und analoge Fotografie wird neu interpretiert.Für die Premiere 2020 habe ich gemeinsam mit Raphaël Languillat experimentelle Tracks für Bassklarinette und live-Elektronik entwickelt. 2021 steuerten wir in Zusammenarbeit mit Timm Roller (Modularsynthesizer) die Musik zum Film “Tanzkamera Räume” bei, während wir in den jüngsten Performances den Schwerpunkt auf improvisierte Musik legen.
︎︎︎tanzkamera.com
Musiker*innen und Tänzer*innen schaffen Tanzbilder und hinterlassen Spuren in einer fotografischen Emulsion.
Mit dem Ziel, Bewegung und Klang sichtbar zu machen, wird zwischenmenschliche Interaktion in Abhängigkeit von einer Maschine bearbeitet. Live gespielte, zeitgenössische Musik wird während der Performance grafisch festgehalten und in Echtzeit entwickelt.
Die durch diesen Prozess entstehenden Fotozeichnungen werden nun mit Fokus auf das Visuelle ausgestellt, können andererseits aber vor allem als grafische Notation musikalisch (re)interpretiert werden.
︎︎︎tensiontension.com
Bauhaus 2019
Shared residency Stiftung Bauhaus Dessau/Kurt-Weill-Fest 2019Im Bauhausjahr 2019 verbrachte ich zwei Monate in den historischen Meisterhäusern des Dessauer Bauhauses. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Bauhaus-Erbe und insbesondere mit W. Kandinsky ist gemeinsam mit dem Geiger William Overcash ein performatives Konzept für das Haus „Moholy-Nagy“ in Dessau entstanden.
Heute sind vor allem Kandinskys grafische Werke berühmt, doch ebenso interessierte er sich für die Bühne, für Musik und Klänge, schrieb Gedichte und entwickelte die bekannte Farb-Form-Theorie. Sein höchstes Ziel war die Synthese der unterschiedlichen Disziplinen.
Inspiriert von Kandinskys künstlerischer Konsequenz und von der Vielschichtigkeit des Dessauer Bauhauses sind Instrumentalkompositionen, elektroakustische Stücke, eine Stummfilmvertonung und performative Konzepte entstanden.
Wie klingt ein gelbes Dreieck? Haben Bilder Rhythmus? Machen Formen Töne? Und welche Klänge stecken in Beton?



