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Moritz Schneidewendt

ist ein kreativer Musiker und vielseitiger Klarinettist. Als gefragter Kammermusiker und Solist steht er regelmäßig auf der Bühne. Seine besondere Leidenschaft gilt der aktuellen Musik, die er vor allem mit seinen Ensembles Broken Frames Syndicate, ensemble via nova und Kommas Ensemble spielt. Daneben interessiert er sich für interdisziplinäre Projekte und das kreative Miteinander. Moritz lebt und arbeitet in Offenbach/Main, dort ist er Teil der Ateliergemeinschaft Wäscherei.

︎︎︎Info


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BROKEN FRAMES SYNDICATE: live@Cologne
11. Juni 2024
Alte Feuerwache, Bühne
Köln

Concerto21 Academy 
19.-23. Juni 2024
22.-27. Juli 2024
Gut Siggen, Ostholstein

Konzert und Workshop
Dr. Hoch’s Konservatorium

28. Juni / 8. Juli 2024
Frankfurt

BUBBLE FESTIVAL
Open Studios / Concerts / Exhibitions / Performances
Atelier Wäscherei
5. & 6. Juli 2024
Offenbach am Main


︎︎︎Archiv




runter scrollen für:
KAIROSIS | TANZKAMERA OBSCURA | TENSION | BAUHAUS’19



Jemand zielt mit  einem Scharfschützengewehr auf dich
– was tust du?


A) in den nahegelegenen Wald fliehen
B) Schutz in der Fabrikhalle nebenan suchen
C) nicht stören lassen und erstmal telefonieren


Hier triffst Du die Entscheidungen, wie die Handlung weitergeht.
Du hast in der Hand, wie es den Protagonist*innen ergeht und wie viel neue Musik Du hörst.

Du bist die Komponistin. 

Aber irgendetwas stimmt hier nicht. Hat es mit Deinen Erinnerungen zu tun?
Was hat der Dirigent für ein Geheimnis? Warum verhalten sich die Musiker*innen so seltsam zu Dir? Wem kannst Du trauen und wem nicht?

Nur Du kannst es herausfinden.

KAIROSIS ist eine interaktive Video-Oper und kann als Abenteuerspiel online gespielt werden.



 




TEAM


MORITZ EGGERT – Komposition, Skript

MORITZ SCHNEIDEWENDT – künstlerische Leitung | Idee | Produktion

URS FELIX BAUER  – Film | Kamera
AGNES STORCH-PAPE – Kostüm | Maske
PAUL HAUPTMEIER, MARTIN RECKER – Ton
ELENA FELLISCH – Schauspiel

BROKEN FRAMES SYNDICATE
& friends





Tanzkamera Obscura

ist ein Kunstprojekt von Paul Pape in Zusammenarbeit mit dem Produktdesigner Felix Pape und der Kostüm- & Bühnenbildnerin Agnes Storch-Pape. Die Kamera fängt Bewegungen von Tänzer:innen ein und überträgt sie in Lichtzeichnungen. Die Arme und Beine der Tanzenden sind - wie Marionetten an Fäden - mit einer handgefertigten Maschine verbunden, die Tanz in einer Zeichnung registriert. So entsteht eine unerwartete Kombination aus Bewegung, Tanz und Musik und analoge Fotografie wird neu interpretiert.

Für die Premiere 2020 habe ich gemeinsam mit Raphaël Languillat experimentelle Tracks für Bassklarinette und live-Elektronik entwickelt. 2021 steuerten wir in Zusammenarbeit mit Timm Roller (Modularsynthesizer) die Musik zum Film “Tanzkamera Räume” bei, während wir in den jüngsten Performances den Schwerpunkt auf improvisierte Musik legen.


︎︎︎tanzkamera.com

Musiker*innen und Tänzer*innen schaffen Tanzbilder und hinterlassen Spuren in einer fotografischen Emulsion.





ist ein multidisziplinäres Projekt an der Schnittstelle zwischen analoger Fotografie und experimenteller Musik. Im Umgang und Spiel mit einer eigens entwickelten Fließband-Kamera thematisieren wir das Verhältnis von Mensch und Maschine und erforschen neue Wege eines gemeinsamen Ausdrucks. Es kollaborieren Musiker:innen, Komponisten, bildende Künstler:innen, Designer:innen und Theatermacher:innen.

Mit dem Ziel, Bewegung und Klang sichtbar zu machen, wird zwischenmenschliche Interaktion in Abhängigkeit von einer Maschine bearbeitet. Live gespielte, zeitgenössische Musik wird während der Performance grafisch festgehalten und in Echtzeit entwickelt.

Die durch diesen Prozess entstehenden Fotozeichnungen werden nun mit Fokus auf das Visuelle ausgestellt, können andererseits aber vor allem als grafische Notation musikalisch (re)interpretiert werden.


︎︎︎tensiontension.com

Die Performance hat das Ziel, Musik und Klang durch zeitgenössische Fotografie sichtbar zu machen.

 ist ein Projekt von Paul Pape, Raphaël Languillat und Moritz Schneidewendt




Bauhaus 2019

Shared residency Stiftung Bauhaus Dessau/Kurt-Weill-Fest 2019

Im Bauhausjahr 2019 verbrachte ich zwei Monate in den historischen Meisterhäusern des Dessauer Bauhauses. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Bauhaus-Erbe und insbesondere mit W. Kandinsky ist gemeinsam mit dem Geiger William Overcash ein performatives Konzept für das Haus „Moholy-Nagy“ in Dessau entstanden.

Heute sind vor allem Kandinskys grafische Werke berühmt, doch ebenso interessierte er sich für die Bühne, für Musik und Klänge, schrieb Gedichte und entwickelte die bekannte Farb-Form-Theorie. Sein höchstes Ziel war die Synthese der unterschiedlichen Disziplinen.

Inspiriert von Kandinskys künstlerischer Konsequenz und von der Vielschichtigkeit des Dessauer Bauhauses sind Instrumentalkompositionen, elektroakustische Stücke, eine Stummfilmvertonung und performative Konzepte entstanden.


Wie klingt ein gelbes Dreieck? Haben Bilder Rhythmus? Machen Formen Töne? Und welche Klänge stecken in Beton?